Umfrage ergibt: Ab 46 Jahren geht der Sex erst richtig los

Guter Sex wird im Alter nicht seltener. Ganz im Gegenteil. Auch Männer und Frauen über 45 haben eine Menge Spaß im Bett – einige sogar noch mehr als je zuvor. Dieses überraschende Ergebnis ist bei einer Umfrage der Sex-Community JOYClub herausgekommen.

Mehr sexuelle Befriedigung im Alter – die Erfahrung macht’s!

Unter den 3000 Teilnehmern der Studie im Alter von über 45 Jahren sagten rund 46 Prozent aus, den bis dato besten Sex ihres Lebens im Alter zwischen 46 und 55 Jahren gehabt zu haben. Die befragten Frauen gehen sogar einen Schritt weiter: Für fast 72 Prozent bedeutet älter werden zugleich auch mehr Erfahrung im Bett und ein damit erfüllteres Sexleben als noch in jüngeren Jahren.

Unter den befragten Männern stimmten dieser Aussage mit knapp 53 Prozent immerhin mehr als die Hälfte zu. Bei einem weiteren Drittel der Herren reift die Erkenntnis, dass der Sex im Alter grundsätzlich anders, wenn auch nicht zwangsläufig besser oder schlechter ist.

Dazu passt, dass 50 Prozent der Probandinnen angaben, sich erst im Alter zwischen 41 bis 59 Jahren bewusst mit der eigenen Sexualität sowie erotischen Präferenzen aber auch Grenzen auseinandergesetzt zu haben. Bei drei Viertel der Männer entstand das eigene Sex-Bewusstsein bereits zwischen 22 und 59 Jahren.

Mehr Lust als Midlife-Crisis

Auch der sexuellen Lust scheint das Alter bei einem der Geschlechter keinen Riegel vorzuschieben. Rund 57 Prozent der weiblichen Befragten empfinden sogar mehr Lust als noch in ihren Zwanzigern und Dreißigern.

Die Männer mittleren Alters haben mit etwas weniger als 36 Prozent, die vermehrte Lust verspüren, ganz offensichtlich einen geringeren sexuellen Antrieb und damit erneut das Nachsehen im Vergleich zum weiblichen Pendant.

Emotionalität schützt vor Geilheit nicht

Manch einer vertritt die These, dass Sex in der Partnerschaft nicht so wild und aufregend ist, wie etwa der eines One-Night-Stands. Zumindest die vorliegende Umfrage straft diese Meinung Lügen.

Den intensivsten Sex erleben nämlich gut zwei Drittel der Befragten mit ihren festen Partnern. Lediglich 24 Prozent bevorzugen beim Sex wechselnde Partner in Form einer Affäre oder des Besuchs im Swingerclub.

Das spiegelt sich auch in etwa beim bevorzugten Beziehungsmodell wider. 25 Prozent der Männer präferieren eine monogame und gut 19 Prozent eine offene Beziehung.

Für rund 17 Prozent der Frauen steht eine konventionelle Partnerschaft hoch im Kurs. Genauso hoch ist allerdings der Anteil der Damen, die ein lockeres Miteinander beim Sex wie eine offene Beziehung oder Freundschaft Plus bevorzugen.

Was ist guter Sex?

Und schließlich wollte JOYClub von seinen Nutzern noch wissen, was eigentlich den perfekten Sex ausmacht. Ganz weit oben steht bei neun von zehn befragten Frauen und Männern die erotische Anziehungskraft des Gegenübers.

Die weiteren Antworten weisen erneut geschlechtsspezifische Unterschiede auf. So ist für fast 88 Prozent der Männer wichtig, dass die Partnerin beim Geschlechtsverkehr einen Orgasmus bekommt. Rund 85 Prozent mögen zudem spielerische Elemente beim Sex.

Demgegenüber betonten rund 90 Prozent der Frauen die Bedeutung der Kommunikation, also dass man in Bezug auf Sex ehrlich und offen miteinander sprechen kann. 84 Prozent ist es zudem wichtig, sich beim Sex mit dem Partner fallen lassen zu können.

Darüber hinaus wurden die Probanden gefragt, worauf sie bei einer erotischen Begegnung am ehesten verzichten könnten. Während die Männer ihren eigenen Orgasmus eher als sekundär einstufen, sind den Frauen Sex-Praktiken und die Art und Anzahl der Stellungen beim Geschlechtsverkehr weniger wichtig.

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