Feel Escort: Ex-Escort-Girl gründet Agentur für authentische Dates

Anna war mehrere Jahre als Escort-Girl tätig. Männer haben dafür bezahlt, sich mit ihr zu treffen und – ja, auch das – mit ihr Sex zu haben. Die heute 31-jährige zog sich jedoch schon vor geraumer Zeit aus dem aktiven Geschäft zurück. Nun gründet sie eine eigene Online-Vermittlungsagentur für Escorts.

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Früher aktives Escort-Girl heute Chefin von Escort-Agentur

„Wir von Feel finden, dass wir in einer Zeit angekommen sind, in der das Thema Escort eher unter die Kategorie Lifestyle fällt als unter die konservativen Assoziationen ‚tabu‘ und 'niveaulos'“, heißt es auf der Website der Escort-Vermittlungsagentur von Anna.

Die 31-jährige war früher selbst dreieinhalb Jahre als Escort-Girl tätig, bis sie sich aus dem aktiven Geschäft zurückzog und nun ihre eigene Online-Vermittlungsagentur für Escorts gegründet hat. Eine etwas andere Escort-Agentur. Denn sie soll mit der klassischen Lebenswirklichkeit von Escort als Service für Sex gegen Bezahlung – und der damit verbundenen Gleichsetzung von Escort-Dienstleistungen mit Prostitution auf dem Straßenstich, was nicht selten mit Zwang verbunden ist – brechen.

Anna ist Gründerin und CEO von Feel Escort
Anna ist Gründerin und CEO von Feel Escort

Anna, die die Agentur zusammen mit einer Freundin von zu Hause aus betreibt, möchte statt Sex, vielmehr einen aufregenden Lifestyle verkaufen. Zu dem natürlich auch Sex gehören kann. Aber dem Drumherum, wozu intellektuelle Gespräche, reisen, gemeinsames Abendessen oder auch ein Theaterbesuch gehören können, soll genau die gleiche Bedeutung beigemessen werden. Der Sex ist letztlich nur die Kirsche auf der Torte, wenn Kunde und Escort eine spannende Zeit zusammen verbracht haben, sich sympathisch sind und deshalb einen Schritt weiter gehen wollen.

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Weniger Klischee-Pornobild, mehr „Girl next door“-Selfie

Schon die Präsentation der Escorts auf der Website zeigt, wohin Anna mit ihrer Agentur will – mehr Echtheit, weniger Model-Klischee. Die Frauen auf den Fotos sind teilweise komplett ungeschminkt in ihrem Alltag zu sehen. Außerdem handelt es sich bei vielen Fotos um Selfies und nicht um die typischen Pornobilder, die man von anderen Bezahl-Sex-Angeboten aus dem Internet kennt.

Anna habe nämlich bei ihrer eigenen Escort-Tätigkeit festgestellt, dass das „Girl next door“, also das Mädchen von nebenan, viel gefragter ist als ein makelloser Model-Typ. Echte Schnappschüsse, die nicht bloß einen unerreichbaren Idealtypus abbilden.

Feel-Escort-Enna-Sushi

„Hier ist ein gutes Beispiel: Man sieht die Frau bei Sushi-Essen und Rumalbern – so können sich die Männer, die einen Abend mit ihr buchen, vorstellen, mit wem sie sich einlassen“, beschreibt Anna das Foto eines ihrer Escort-Models gegenüber Bild.de. Die Zeiten, in denen alles total künstlich war, seien vorbei. Kunden, an denen ihre Agentur interessiert sei, seien auf der Suche nach Charakteren, die zu ihnen passen.

Escort-Dates deutschlandweit oder international buchbar

Die Girls von Feel Escort können in ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus gebucht werden. Bei internationalen Buchungen ist allerdings zunächst zu klären, ob das gewünschte Escort bereit dazu ist, die Reise in ein anderes Land auf sich zu nehmen. Außerdem übersteigt der Preis den für ein inländisches Escort-Date erheblich, da der Kunde zusätzlich den Flug des Escort-Girls zahlen muss.

Feel-Escort Maria Beine

Im Übrigen ist auch der Preis für ein Escort-Date innerhalb Deutschlands ein wenig höher als standardmäßig, wenn der Kunde ein Girl außerhalb von dessen Wohnort bucht. Denn hierbei sind nur Buchungen von mindestens vier Stunden, über Nacht oder gleich für mehrere Tage möglich.

Feel Escort nimmt Diskretion sehr ernst

Der Website von Feel Escort ist zu entnehmen, dass Diskretion für die Agentur oberste Priorität hat. Kein Wunder, schließlich war Anna selbst einige Jahre als Escort-Girl tätig und weiß daher nur zu gut, wie wichtig es den Kunden ist, anonym zu bleiben. Man muss sich nur mal vorstellen, ein verheirateter Mann nimmt den Service von Feel Escort in Anspruch und seine Ehefrau käme ihm auf die Schliche. Das könnte das komplette Leben des Mannes auf den Kopf stellen. Anonymität ist zum Schutz der Kunden also von höchster Wichtigkeit.

Selbst die Rückmeldung auf eine Buchungsanfrage geschieht nur auf expliziten Wunsch des Kunden. Dieser darf sogar bestimmen, über welchen Kanal (Telefon, E-Mail etc.) die Rückmeldung erfolgen soll.

Einziges Tabu: Ungeschützter Sex!

Es liegt allein bei den Escorts, wie weit sie mit einem Kunden gehen möchten. Getreu dem Motto: Alles kann, nichts muss. Das gilt auch in sexueller Hinsicht. Zwar geben die Girls in ihren Profilen bereits ihre Vorlieben an, es spricht jedoch nichts dagegen, spontan auch andere erotische Spielarten ins Liebesspiel zu integrieren. Außerdem kann der Kunde schon bei der Buchung Extrawünsche äußern. Ist das Escort einverstanden, stellen zusätzliche Leistungen kein Problem dar.

YULIA-Feel-Escort

Ein Tabu gibt es dennoch. Feel Escort untersagt es den Girls mit ihren Kunden ungeschützten Sex zu haben. Das dient der Sicherheit aller Parteien. Zu groß wäre das Risiko, schwanger zu werden oder sich Geschlechtskrankheiten einzufangen.

Escorts werden auf Wunsch von Securitys geschützt

Auch für den Fall, dass es mal gefährlich wird, ist Feel Escort gerüstet. „Die Escorts bekommen auf Wunsch Security von uns bereitgestellt“, so Anna gegenüber Bild.de. Außerdem helfe ihr ihre langjährige Escort-Erfahrung bei schwierigen Situationen. Die Escort-Girls brauchen sich keine Sorgen um ihre Sicherheit zu machen.

Es ist also alles bestens für den Tag vorbereitet, an dem Anna mit ihrer Agentur die ersten Dates vermitteln darf. Aktuell ist das wegen Corona nämlich noch nicht möglich. Aber die Geschäftsfrau ist guter Dinge, dass es schon bald so weit sein wird.

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